Wetter News - Klimaexperten warnen vor Klimawandel

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UN Klimabericht zum Klimawandel

03.02.2007 PARIS (dpa) Ein Temperaturanstieg um bis zu 6,4 Grad und die Erhöhung des Meeresspiegels um mehr als einen halben Meter bis zum Ende des Jahrhunderts - das sind die alarmierenden Prognosen des vierten UN-Klimaberichts, der die Verantwortung des Menschen für die globale Erwärmung so deutlich herausstellt wie nie zuvor und allgemein Bestürzung ausgelöst hat. "Wir werden nicht völlig ungeschoren davon kommen", sagte Hans Joachim Schellnhuber, Klimaschutzberater von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Der Report des zwischenstaatlichen Ausschusses zum Klimawandel (Intergovernmental Panel on Climate Change; IPCC) präsentiert sechs Szenarien für die Erderwärmung bis zum Jahr 2100. Im besten Fall ist demnach mit einer Temperaturerhöhung von 1,1 bis 2,9 Grad Celsius zu rechnen, im schlimmsten Fall mit 2,4 bis 6,4 Grad.

Angesichts der Daten kann es Experten zufolge nur noch darum gehen, die Folgen des Klimawandels abzumildern - aufhalten lässt er sich nicht mehr. Selbst wenn die Konzentration der Treibhausgase im Jahr 2000 auf dem damaligen Stand eingefroren worden wäre, wäre auf einige Zeit ein Temperaturzuwachs von 0,1 Grad Celsius pro Jahrzehnt zu erwarten. Mit Blick auf den dramatischen Wandel wollen Deutschland und Frankreich die Gründung einer Umweltorganisation der Vereinten Nationen durchsetzen.


Eine Klimastudie der EU-Kommission prophezeit Europa eine bedrohliche Zukunft. Falls die globale Erwärmung nicht gebremst wird, sind demnach Dürren, enorme Schäden für die Wirtschaft und Zehntausende Tote zu befürchten.

Sollte sich das globale Klima bis 2071 gegenüber 1990 im Durchschnitt um 2,2 oder sogar 3 Grad Celsius erwärmen, könnten demnach insgesamt bis zu 36.000 beziehungsweise 86.000 Menschen an den Folgen sterben.

Auch das milliardenschwere Tourismusgeschäft im Mittelmeerraum könne beträchtlichen Schaden nehmen. 100 Millionen sonnenhungrige Nordeuropäer fahren jährlich an die Strände von Spanien, Griechenland, Portugal und Italien - das ist der weltgrößte Touristenstrom, heißt es. Falls der Klimawandel voranschreite, würden sich die Reiseziele bis an die Nordsee verschieben: zum Nachteil der Mittelmeer-Anrainer, warnen die Autoren. Das Nord-Süd-Gefälle der EU-Wirtschaft würde dramatisch vertieft.

Zu ähnlichen Ergebnissen kommt eine Untersuchung von Meteorologen der Universität Athen und der Sternwarte Athen, die am heutigen Dienstag veröffentlicht wurde. Demnach wird es zwischen 2070 und 2100 fast zehnmal so viele Hitzetage in Griechenland geben wie in den letzten 30 Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Im Großraum Athen werde es den Berechnungen zufolge an fast 2000 Tagen wärmer als 37 Grad sein. Von 1970 bis 2000 waren es nur 195 Tage.

Reiche Ernten im Norden, schwere Ausfälle im Süden

Der Studie der EU-Kommission zufolge könnten sich durch längere frostfreie Perioden in Nordeuropa die Ernteerträge um bis zu 70 Prozent erhöhen und in Südeuropa um mehr als ein Fünftel zurückgehen. Deshalb müsse der globale Ausstoß von Kohlendioxid sofort um 15 Prozent und bis 2050 sogar um bis zu 50 Prozent gesenkt werden, heißt es nach Angaben der dpa in der Studie. Unklar blieb allerdings, ob es sich bei dem Papier der EU-Kommission um die Ergebnisse einer neuen Klimasimulation handelt oder lediglich um eine Auswertung bereits länger vorhandener Daten.

Die Untersuchung der Kommission gehört zum Strategiepaket für eine gemeinsame EU-Energie- und Klimapolitik, dessen Veröffentlichung für den morgigen Mittwoch erwartet wird. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) versprach bei einem Treffen ihres Kabinetts mit den 27 Kommissaren in Berlin, mehr Klimaschutz und effiziente Energiepolitik in den Mittelpunkt der deutschen EU-Ratspräsidentschaft zu stellen. Merkel will Verhandlungen über weltweite Klimaschutzziele auch mit den sieben führenden Industrienationen und Russland (G8) führen.

Klimawandel in Nord- und Ostsee nicht mehr aufzuhalten

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) betonte, dass die Klimaerwärmung in der deutschen Nord- und Ostsee nicht mehr aufzuhalten sei. "Wir müssen uns viel intensiver als bisher mit der Frage auseinandersetzen, welche Auswirkungen eine Klimaveränderung auf die Meere, die Schifffahrt, die Umwelt und die Küsten hat", sagte BSH-Präsident Peter Ehlers am heutigen Dienstag in Hamburg.

"Es ist inzwischen allen klar, dass wir eine Klimaerwärmung haben", sagte Ehlers. Die Folgen für die Meere könnten durch einen verminderten Kohlendioxidausstoß zwar abgeschwächt, jedoch nicht mehr verhindert werden. Das BSH werde die Folgen analysieren und seine Beobachtungs- und Überwachungssysteme gezielt für Untersuchungen einsetzen.

Die Temperaturen in Nord- und Ostsee sind in den vergangenen Jahren laut BSH kontinuierlich gestiegen. Dies habe auch Folgen für Meeresbewohner wie Fische und Krabben.

Das BSH beschäftigt sich 2007 außerdem mit einem Forschungsprojekt zur Entstehung und Wahrscheinlichkeit extremer Ostsee-Sturmfluten. Dazu würden neueste Simulationsverfahren genutzt. Die Resultate könnten dann Basis für künftige Planungen des Küstenschutzes sein.

Quelle: Spiegel.de


Alarmierender UN-Bericht zum Klimawandel
Der Klimawandel ist nicht mehr zu verhindern, allenfalls ist das Ausmaß der Erwärmung noch beeinflussbar. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Klimabericht der Vereinten Nationen, der der "Welt am Sonntag" vorliegt. Der "streng vertrauliche" Entwurf liege den Regierungen vor und gehe in seinen Ergebnissen zum Teil weit über den UN-Klimabericht von 2001 hinaus.

Hitze und Dürre in Deutschland
Wie das Blatt berichtet, erwartet das Berliner Umweltministerium auf der Basis der Daten bis zum Jahr 2100 weltweit eine mittlere Erwärmung um drei Grad Celsius. Deutschland werde unter bisher unbekannten Hitzewellen und Dürreperioden leiden. Im Sommer würden die Temperaturen deutlich über 40 Grad steigen. Die Arktis werde im Sommer eisfrei sein. Die Studie ist Grundlage für den vierten UN-Klimabericht, der im kommenden Jahr verabschiedet werden soll.


Pflanzen vom Aussterben bedroht
Die darin enthaltenen Warnungen gingen zum Teil weit über die des vorigen Berichts hinaus, berichtet die "WamS" und beruft sich dabei auf eine interne Stellungnahme des Umweltministeriums. Mit den Prognosen verbinden die Wissenschaftler unter anderem schwerwiegende Folgen für die europäische Landwirtschaft. Die größten Verluste in der Landwirtschaft werde es im Mittelmeerraum, im südwestlichen Balkan und im Süden Russlands geben. Rund die Hälfte der europäischen Pflanzenwelt sei durch den Klimawandel "gefährdet, vom Aussterben bedroht oder akut vom Aussterben bedroht". Dramatisch seien die Auswirkungen auch auf die Alpen. Bis zum Jahr 2050 rechnen die Autoren des UN-Berichts damit, dass kleine Gletscher verschwinden und größere Gletscher um bis zu 70 Prozent abschmelzen.

Aus den Fugen geraten
Der Umwelt-Staatssekretär Michael Müller sprach in der "WamS" von einem alarmierenden Entwurf. Es sei eindeutig, dass sich Prozesse, die zur Klimaerwärmung beitragen, beschleunigten. Die derzeit spürbaren Klimaveränderungen seien jedoch keine Reaktionen auf den heutigen Schadstoffausstoß, sondern "das Ergebnis der 1960er und 1970er Jahre", sagte der SPD-Politiker der "WamS". Der Klimawandel vollziehe sich mit einer zeitlichen Verzögerung von 40 bis 50 Jahren. "Das alte Klimasystem ist aus den Fugen geraten, ein neues baut sich auf."


US-Forscher warnen vor unaufhaltsamer Klimakatastrophe

Washington (pte) - Egal was passiert, der Meeresspiegel wird bis 2100 um bis zu 25 Zentimeter ansteigen. Zu diesem Schluss kommen Forscher des US-National Center for Atmospheric Research http://www.ncar.ucar.edu . Die globale Erwärmung wird der Grund für diesen Anstieg sein. Dabei werden die Temperaturen mindestens um ein halbes Grad Celsius ansteigen, meint der Forscher Tom Wigley.

Auch wenn die CO2-Produktion auf der Welt ab sofort eingestellt wird, wird der Meeresspiegel um elf Zentimeter ansteigen. Wigley geht davon aus, dass seine Zahlen sogar noch relativ niedrig angesetzt sind. "Wahrscheinlich wird der Anstieg noch viel größer sein", so der Experte. Das Worst-Case-Szenario spricht sogar davon, dass dieser Anstieg 30 Zentimeter betragen könnte. Der Temperaturanstieg könnte bis zu 3,5 Grad Celsius ausmachen. Im 20. Jahrhundert ist der Meeresspiegel um fünf Zentimeter gestiegen. Schuld an dem Klimawandel haben nach Angaben der Forscher vor allem die Treibhausgase wie Kohlendioxid, die vom Menschen in großen Mengen in die Atmosphäre geblasen wird.

Dass sich der Klimawandel und der Anstieg des Meeresspiegels nicht aufhalten lassen, ist für die Forscher eindeutig. Die Gründe dafür liegen in der Langlebigkeit des CO2 in der Atmosphäre. Die Wissenschaftler sehen für die meisten europäischen und nordamerikanischen Länder kein Problem, wenn der Meeresspiegel um 25 Zentimeter ansteigt. Zu gewaltigen Katastrophen wird aber ein solcher Meeresanstieg in den Entwicklungsländern führen. Länder wie Bangladesch oder die flachen Inselstaaten Tuvalu, Kiribati, die Malediven oder die Marschall-Inseln würden unter dem Meeresspiegel extrem in Mitleidenschaft gezogen. Neben einer Einschränkung des Siedlungsraumes gehen die Forscher auch von einer rapiden Zunahme von Wirbelstürmen aus. Bis 2400 könnte der Meeresspiegel sogar um einen Meter ansteigen. Die Folgen davon wären aber für die ganze Welt verheerend.

 

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